Jubiläum: 90 Jahre Schmitz-Werke

Qualität aus Deutschland

Vom Design-Atelier, über Weberei, Ausrüstung und Qualitätssicherung, bis hin zur technischen Konfektionierung, dem Markisenbau und Versand - alle Produktionsschritte sind bei den Schmitz-Weken noch „made in germany" und beheimatet im münsterländischen Emsdetten. Das riesige Firmengelände umfasst 118.000 Quadratmeter und ist damit so groß wie 17 Fußballfelder. Seit 1921 produziert das mittelständische Familienunternehmen Schmitz hier in mittlerweile vierter Generation hochwertige Vorhang- und Gardinenstoffe (drapilux), Fertigmarkisen und Tücher (markilux) sowie Stoffe für die Verwendung im Freien (swela). Die Schmitz-Werke zählen zu den wenigen Unternehmen, die noch in Deutschland produzieren. Andere Anbieter haben ihre Produktion längst ins Ausland verlegt. „Ebenso wie mein Großvater halte ich aber die Wette, dass man in Deutschland profitabel Stoffe entwerfen, weben und verarbeiten kann", so Justus Schmitz, Geschäftsführer der Schmitz-Werke in Emsdetten. „Keine leicht Aufgabe, aber nur so können wir unsere hohen Standards garantieren. Für uns sind Qualität, Know How und Zuverlässigkeit wichtig - und das spricht für Deutschland." Zahlreiche Auszeichnungen für Design, Unternehmens- und Mitarbeiterführung geben dem Fabrikanten Recht. Besonders stolz ist Schmitz auf die Auszeichnung des Handelsblatts unter Deutschlands Top-100 der besten Arbeitgeber zu sein. Dabei wurden Arbeitsplatzkultur, Attraktivität des Arbeitgebers sowie Maßnahmen und Programme innerhalb der Personalarbeit bewertet. „Unsere Mitarbeiter sind das Herzstück unserer Firma und liefern wertvolle Impulse. Jedes Jahr prämieren wir rund 200 Verbesserungsvorschläge und optimieren so die Produktion", betont Schmitz.


Handarbeit trifft auf innovative Technologie
In den Lagern der Schmitz-Werke warten Stoffe im Wert von über 10 Millionen Euro, 400 Tonnen Garn und Aluminiumbauteile, Motoren und Steuerungen im Wert von über 8,5 Millionen Euro auf ihre Verarbeitung. Mit der Stoffmenge ließe sich mehrmals die Erdkugel umwickeln. „Diese riesigen Mengen benötigen wir, um eine schnellstmögliche Lieferung garantieren zu können", erläutert Schmitz. Über 800 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die zahlreichen Produktionsschritte reibungslos durchlaufen werden. Einige werden dabei auch heute noch von Hand ausgeführt - wie beispielsweise das Einzählen der Fäden am Expansionskamm in der Weberei. Auch in der Einzieherei werden bei komplizierten Mustern die Garne in den so genannten Kettbaum per Handarbeit eingezogen - bis zu Tausend Fäden in der Stunde.


Alle Materialien zeichnen sich durch hohe Designqualität, Intelligenz und Technik aus. Viele Textilien und Markisen bieten zusätzliche Ausrüstungen und Sonderausstattungen. Über 60 angemeldete Patente zeugen von der Innovationskraft des Unternehmens. Und sicherlich lassen weitere innovative Neuheiten und besondere Entwicklungen nicht lange auf sich warten.