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DITA - Studierendengruppe der Hochschule Detmold

Nach erfolgreichem Auftakt vor zwei Jahren hat drapilux den Ideenwettbewerb DITA – drapilux interior textile award (www.drapilux.com/dita) in diesem Jahr erneut ausgerufen. Fast 100 Anmeldungen von 14 deutschen Hochschulen aus vier verschiedenen Fachbereichen sind eingegangen. Allein ein Viertel der Teilnehmenden kommt vom deutschlandweit größten Fachbereich für Innenarchitektur: der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Um mehr über das Produkt zu erfahren, mit dem sie sich in ihrem Entwurf beschäftigen, statteten die Nachwuchs-Innenarchitekten den Schmitz-Werken in der vergangenen Woche einen Besuch ab.

„Ich finde es toll, dass wir uns den ganzen Prozess der Textilherstellung vom Weben bis zum Bedrucken anschauen konnten. Dadurch habe ich ein besseres Verständnis und, ehrlich gesagt, auch eine höhere Wertschätzung für das Material bekommen“, erzählt Esther Zimmermann, die im 6. Semester Innenarchitektur in Detmold studiert. „Zum ersten Mal im Studium rücken Textilien in den Mittelpunkt“, ergänzt ihre Kommilitonin Michele Altagott. „Dadurch werden einem erst einmal die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bewusst.“

Ihre Dozentin Prof. Ulrike Kerber hat den DITA als Semesterprojekt angeboten, da sie das Thema der Ausschreibung spannend findet. „Die demenzsensible Raumgestaltung ist ein wichtiges Feld der Innenarchitektur“, sagt sie. „Bei dieser Aufgabe sind die Studierenden gefordert, Theorie und Praxis zu verknüpfen.“ Dass allein aus Detmold zehn der Studierenden ihre Abschlussarbeiten zum DITA schreiben, zeigt die Aktualität des Themas.

Esther und Michele haben sich zur Vorbereitung sogar ein Pflegeheim angesehen. Zudem berichteten im Seminar eine Pflegerin und ein Krankenhausberater für Gerontologie von ihren Erfahrungen mit Demenz-Erkrankten. „Jetzt gilt es, die emotionale Betroffenheit in eine professionelle Sichtweise zu überführen“, sagt Prof. Kerber. Während Esther an einer Rauminstallation arbeitet, hat sich Michele ein Möbel überlegt. „Wir freuen uns schon auf die vielen guten Ideen“, so Dan Schmitz, der den Detmolder Studierenden vom ersten DITA berichtete und auch wieder als Jurymitglied mitentscheiden wird. Bis Ende Juli haben die Studierenden noch Zeit, ihre Entwürfe einzureichen.