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markilux Ausstellungs- und Schulungszentrum - Planungsskizze

Um ein Unternehmen in die Zukunft zu führen und sich dem technischen Fortschritt anzupassen, bedarf es regelmäßiger Investitionen. Beim Markisenhersteller markilux bedeutete dies bisher vor allem, die Produktion auszubauen. Doch nun heißt es am Standort Emsdetten in ein neues, hochmodernes Bürogebäude zu investieren. Vertrieb und Technik, die sich vor zehn Jahren aus Platzgründen räumlich trennen mussten, will das Unternehmen nun wieder zusammenführen.

Anfang 2017 fällt der Startschuss für den Bau des neuen Bürogebäudes auf dem Firmengelände der Schmitz-Werke. Zuvor muss am geplanten Standort ein altes, renovierungsbedürftiges Gebäude weichen, in dem zurzeit noch der technische Einkauf und die Verwaltung für Material- und Informationsflüsse untergebracht sind. Auch sie werden in den neuen Bürotrakt wechseln. Auf rund 1.500 Quadratmetern Grundfläche soll ein dreigeschossiger Bau plus Dachterrasse mit einer Gesamtfläche von gut 3.500 Quadratmetern entstehen. Neben neuen Büros ist auch ein neuer 500 Quadratmeter großer, moderner und heller Schauraum inklusive Schulungszentrum geplant, in dem das Unternehmen sein Produktsortiment sowohl Fachpartnern als auch Endkunden präsentieren wird. Bereits Ende 2017 sollen an die 100 Mitarbeiter aus Vertrieb und Technik in das neue Bürogebäude einziehen.

 

Energiesparende Bauweise trifft auf modernes Bürokonzept

„Der Bürokomplex wird sich elegant und harmonisch in die vorhandene Bausubstanz des Firmengeländes eingliedern und als verbindendes Element zur Produktion ein optisches Highlight sein“, sagt Geschäftsführer Dan Schmitz. Das geplante Gebäude sei auf eine energiesparende Bauweise ausgelegt, mit einer hochmodernen Büroausstattung. Am jetzigen Vertriebsstandort, einer seit 2006 gemieteten Immobilie, beginne man in diesem Sommer das anvisierte Bürokonzept auf zwei Etagen zu testen, bevor es dann im Neubau Gestalt annehmen könne. Schmitz erklärt: „Die Möbel werden auf eine vorwiegend digitale Arbeitsweise zugeschnitten und flexibel einsetzbar sein. Dazu gehören unter anderem höhenverstellbare Arbeitstische, die sich ergonomisch an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anpassen lassen und auch eine Beleuchtung, die flexibel mit dem Arbeitsplatz umziehen kann.“ Für einen schnellen Austausch der Mitarbeiter wolle man eine offene Bürolandschaft schaffen, die gleichzeitig ein konzentriertes und Service orientiertes Arbeiten zulasse.

 

Bürogebäude bietet Raum für weiteres personelles Wachstum

Der Neubau ist so dimensioniert, dass er Raumkapazität für rund 120 bis 130 Mitarbeiter vorsieht und somit ein personelles Wachstum berücksichtigt. „Wir freuen uns, dass Vertrieb und Technik wieder an einem Ort zusammenfinden. Denn aus Platzmangel mussten sie sich vor zehn Jahren räumlich trennen. Mit dem geplanten Bürogebäude können wir nun in Zukunft noch effektiver zusammenarbeiten und den Geschäftszweig Markisen weiter ausbauen“, freut sich Schmitz. Kurze Wege zu anderen Abteilungen und eine zeitgemäße Form der Kommunikation, die das Arbeiten attraktiv gestalten, seien außerdem wichtig, um vorhandene Fachkräfte zu binden und neue Talente für das Unternehmen zu gewinnen.

 

Entscheidung für Neubau ist eine Investition in die Zukunft

Die Investition in eine eigene Immobilie sei langfristig sinnvoller, als ein Objekt dauerhaft zu mieten. Vor zehn Jahren hätte man aber schnell handeln müssen, da damals bereits ein Teil der Mitarbeiter in Containern untergebracht war. Aus diesem Grund und da man zunächst in die Produktion habe investieren wollen, hätte sich das Unternehmen für die Mietlösung entschieden. Das jetzige, in die Jahre gekommene Mietobjekt sei aber nun zu klein geworden und auch nicht mehr für eine automatisierte und digitalisierte Arbeitswelt mit kurzen Kommunikationswegen geeignet. Zudem laufe der Mietvertrag bis 2018 aus. „So kommen einige Faktoren zusammen, weshalb wir uns kurzfristig entschieden haben, in ein eigenes Bürogebäude für markilux zu investieren und damit die künftige Entwicklung des Geschäftsfeldes weiter voranzutreiben“, erklärt Dan Schmitz.